Planungsworkshop 15.02.06

Das offizielle Protokoll

1. Begrüssung, Einführung, Ziele, Auftrag

2. Präsentation Situationsanalyse und Szenarien

3. Gruppenarbeit

4. Präsentation Gruppenarbeit

5. Fazit/Synthese

6. Weiteres Vorgehen, Abschluss

7. Teilnehmende

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Nutzungs- und Infrastrukturrichtplan Flugplatz Interlaken

Protokoll Workshop

Teilnehmende: Siehe Kapitel 7
Ort: Schulzentrum Wilderswil
Datum: Mittwoch, 15. Februar 2006, 13.30 bis 17.45 Uhr

 

1. Begrüssung, Einführung, Ziele, Auftrag

(H. Trittibach, Vorsitzender der Projektleitung, Präsident der Agglomerationskonferenz Interlaken)

Mit der definitiven Aufgabe des militärischen Flugbetriebs auf dem Flugplatz Interlaken per Ende 2003 haben sich die langfristigen Rahmenbedingungen für die Nutzung des Areals stark verändert. Es ergeben sich neue Perspektiven in Bezug auf die künftige Nutzung des 85 Hektaren grossen Areals. Vision ist eine "moderne Allmend", die als gemeinsam verwaltetes Gemeindegut der Bevölkerung und den Gästen sowie der (Land)Wirtschaft und anderen Nutzern zur Verfügung steht. Wirtschaftliche und soziale Aspekte wie auch die Anliegen des Umweltschutzes sind dabei gleichermassen zu berücksichtigen.

Für die Agglomeration Interlaken ist die Zukunft des Flugplatzes in vielerlei Hinsicht von grosser Bedeutung.

Aus diesen Gründen haben die Regionalplanung Oberland-Ost und das VBS/armasuisse 2004 eine Planungsgemeinschaft gebildet und einen strukturierten Planungsprozess in Gang gesetzt. Bis 2007 soll ein Konzept in Form eines verbindlichen Richtplans für die zukünftige Nutzung und Infrastruktur des gesamten Areals erstellt werden.

Die Planungsgemeinschaft hat zu diesem Zweck das Berner Planungsbüro ecoptima ag beauftragt und eine Projektleitung mit Vertretern aus den Gemeinden Matten, Bönigen und Wilderswil zusammengestellt. Für Fragen im Zusammenhang mit der Landwirtschaft steht der Projektleitung die landwirtschaftliche Beratungsstelle des Kantons, das INFORAMA, zur Seite.

Der Planungsgemeinschaft ist es ein grosses Anliegen, die Nutzer und Eigentümer, betroffene Amtsstellen und massgebliche Interessengruppen in den Planungsprozess einzubeziehen. Aus diesem Anlass wurden Gespräche mit den Bewirtschaftern, diversen Eventveranstaltern und den Burgergemeinden - den Pächtern der Flugplatzflächen - durchgeführt. Dieser Dialog soll während des ganzen Planungsprozesses aufrechterhalten werden. Nutzer, Eigentümer u.a. haben Einsitz in der Begleitgruppe, die zum heutigen Workshop erstmals zusammengekommen ist.

Die Zwischenresultate des Planungsprozesses werden der Öffentlichkeit ca. Mitte 2006 im Rahmen einer öffentlichen Mitwirkung zur Stellungnahme vorgelegt.

Ziele des Workshops sind der Informationsaustausch, das Aufzeigen des Handlungsspielraums, die Beurteilung und Weiterentwicklung der von ecoptima vorgestellten Szenarien für eine künftige Nutzung des Flugplatzareals.

2. Präsentation Situationsanalyse und Szenarien

(M. Rupp)

Die Situationsanalyse (Bericht ecoptima ag vom 14.11.05) gibt einen Überblick über bestehende permanente und nicht permanente Nutzungen, Konflikte und Randbedingungen.

Die Szenarien sind markant gezeichnete Bilder und zeigen, in welche Richtung die Entwicklung auf dem Flugplatz Interlaken gehen kann. Sie bilden die Grundlage für die Beurteilung der künftigen Nutzung durch die Begleitgruppe.

Die Einwohner- und Burgergemeinden haben zum zivilen Flugbetrieb folgendermassen Stellung genommen:

Gemeinde Bönigen: Unterstützt Argumente gegen (zivilen) Flugbetrieb.

Gemeinde Därligen: Unterstützt Argumente gegen (zivilen) Flugbetrieb, v.a. aus finanziellen Überlegungen (hohe Restkosten für Gemeinden).

Gemeinde Interlaken: Unterstützt Argumente gegen (zivilen) Flugbetrieb.

Gemeinde Matten: Unterstützt VFI unter dem Vorbehalt, dass der VFI ein neues Konzessionsgesuch beim Bundesamt für Zivilluftfahrt einreicht. Unterstützt wird der Linienflugbetrieb touristischer Art sowie Rettungs- und Repatriierungsflüge. Weitergehende Betreiber für zivile Nutzung (Sportfliegerei) werden abgelehnt.

Gemeinde Ringgenberg: Unterstützt Argumente gegen (zivilen) Flugbetrieb.

Gemeinde Wilderswil: Unterstützt Argumente gegen (zivilen) Flugbetrieb.

Burgergemeinde Matten: Unterstützt REGA-Basis-Verlegung für Rettungsflüge sowie die (zivilen) Flugbetrieb. [Bemerkung Flugplatzinfos: Dieser Passus steht genau so im Protokoll.]

Burgergemeinde Wilderswil: Unterstützt die Argumente gegen (zivilen) Flugbetrieb. Wirtschaftlich nicht tragbares Projekt sowie Nutzungskonflikte mit Gewerbe, Landw., Sport, Freizeit und Events.

RUAG: Unterstützt (zivilen) Flugbetrieb und Verlegung REGA-Basis. Wettbewerbsvorteil durch raschere Anreise von Kunden sowie verbesserte Transportmöglichkeiten.

REGA: Wenn die mit der Bewilligung des BAZL verbundenen Auflagen bekannt sind, wird der Stiftungsrat der REGA Stellung nehmen. [Bemerkung Flugplatzinfos: Der Entscheid des Stiftungsrates für einen Umzug nach Wilderswil ist mittlerweile gefallen.]

Eine Umfrage bei den Gemeinden nach dem Bedarf von Flächen für die Arbeitszone hat folgende Zahlen ergeben:

Bauzonenres. Arbeit

Bedarf 20 Jahre

Zusätzl. Bedarf

Bönigen

keine

max. 10'000 m2

5-10'000 m2

Matten

ca. 15'000 (ÜO SF-Halle 1)

ca. 15'000 m2

keiner

Wilderswil

ca. 20'000 (ÜO SF-Halle 1)

60'000 m2

ca. 40'000 m2

Bedarf von Flächen für Sport und Freizeit:

Bönigen

kein Bedarf

Matten

kein Bedarf für Sport. Freizeit unbekannt.

Wilderswil

kein Bedarf

Entwicklung Arbeitsplätze 1998-2001

Bönigen

-15

Matten

-99

Wilderswil

230

3. Gruppenarbeit

Die Diskussion in den Gruppen soll sich auf die Szenarien fokussieren, die als interessant beurteilt werden. Die Resultate werden in einem Protokoll zusammengefasst und von allen Mitgliedern der Begleitgruppe vertraulich behandelt.

4. Präsentation Gruppenarbeit

Als wichtige Voraussetzungen bezeichnet werden: die Sicherstellung von Raum für den Hochwasserschutz und die Verlegung der Strasse Wilderswil-Bönigen (d.h. Wilderswil-Änderbergstrasse über Flugplatz, ab Änderbergstrasse-Bönigen rechtsufrig), der durch das VBS finanzierte Rückbau von Bauten, Anlagen, die nachweislich nicht mehr benötigt werden, im Minimum aber die Sanierung der Altlasten, die direkte Erschliessung des Flugplatzes via Autobahnabfahrt Wilderswil - Dorfumfahrung Wilderswil.

Szenario Status Quo

(Zur Planskizze Status quo)

Keine Zukunftslösung

Szenario zivile Fliegerei

(Zur Planskizze Zivile Fliegerei)

Es bestehen mehrheitlich grosse Zweifel an einem (zivilen) Flugbetrieb aufgrund der unbekannten finanziellen Folgen. Die Befürworter eines Flugbetriebs (ohne Sport- und Eventflüge) möchten eine Klärung des Platzbedarfs gemäss den BAZL-Normen, um eine Mischnutzung mit den anderen Interessengruppen (REGA, GWK, Events, Modellflieger, Sport, etc.) zu ermöglichen. Ebenso muss die Wirtschaftlichkeit eines Flugbetriebs und der Nutzen für die Region nachgewiesen werden.

Vorteile: neue Betriebe dank "Gewerbefliegerei", neue Arbeits- und Ausbildungsplätze, für RUAG Wettbewerbsvorteile und Stärkung des Standortes, Stärkung des Kongresstourismus und Förderung qualitativ hochstehender Tourismus, Fläche kann nicht überbaut werden und mit kleineren Einschränkungen landwirtschaftlich genutzt werden.

Nachteile: Raumplanerische Einschränkungen durch den Flugbetrieb, d.h. eine multifunktionale Nutzung steht in Konkurrenz zur Fliegerei, die unbekannten Unterhalts- und Betriebskosten, Luftreinhalte- und Lärmprobleme, Konkurrenz zu Flugplatz Belp, Nachfrage umstritten, Einschränkung von Events, reduzierter Platz für Grenzwachtkorps sowie die eingeschränkte landwirtschaftliche Nutzung.

Szenario mit REGA

(Zur Planskizze Mit REGA)

Entscheid der REGA nicht beeinflussbar. Zwingend ist eine neue Strassenführung. Offen ist die Frage, ob in diesem Falle die Bewilligung rückgängig gemacht werden kann. Für die Modellfliegerei sollte ein Teilgebiet ausgeschieden bleiben.

Vorteile: Erhalt Arbeits- und Ausbildungsplätze, Synergien mit RUAG, Sicherung von Rettungsflügen.

Nachteile: Neue Strassenführung schwieriger, da vor dem Flugfeld. Bereich GWK sollte als Eventzone erhalten bleiben, Lärm- und Luftemissionen, unbekannte Unterhalts- und Betriebskosten für eine nachhaltige, langfristige Nutzung.

Szenario ohne REGA

(Zur Planskizze Ohne REGA)

Doppelnutzungen sollen weiterhin möglich sein. Für die Modellfliegerei sollte ein Teilgebiet ausgeschieden bleiben. Das Gewerbe konzentriert sich auf das Gebiet Wilderswil.

Vorteile: Keine Einschränkung der Nutzung, kein Fluglärm, neue Strassenerschliessung einfacher zu realisieren.

Nachteile: Problematische Strassenführung im Bereich der Events, unbekannte Unterhalts- und Betriebskosten für eine nachhaltige, langfristige Nutzung.

Szenario Rückbau

(Zur Planskizze Rückbau)

Hohe bzw. unbekannte Rückbaukosten. Alles, was nicht gebraucht wird, rückbauen lassen durch VBS.

5. Fazit/Synthese 

Gemeinsamkeiten

Der Hochwasserschutz ist nötig und mit erster Priorität anzugehen. Der Raum für die Lütschine muss vergrössert werden.

Sport- und Eventfliegerei ist nicht erwünscht.

Ein totaler Rückbau der Pisten und Anlagen wird nach heutigem Kenntnisstand abgelehnt. Im Rahmen des NIRP [Erklärung Flugplatzinfos: Nutzungs- und Infrastrukturrichtplan] soll geklärt werden, ob Pistenabschnitte und einzelne Bauten nicht mehr benötigt werden und deshalb vor Verkauf des Areals vom heutigen Grundeigentümer zurückgebaut werden. Die REGA hat die Betriebsbewilligung erhalten. Der Entscheid liegt nun bei der REGA, ob sie auf den Flugplatz kommen will oder nicht. Sollte sie in Gsteigwiler bleiben, ist das auch kein Problem.

Es braucht gewisse Entwicklungsmöglichkeiten für das Gewerbe, für Sport und Freizeit und für die Natur. Dies bedeutet, Doppelnutzungen sind zu regeln, Teilgebiete vom Menschen freizuhalten. Die Landwirtschaft als jahrzehntelange Bewirtschafterin hat grosses Interesse, die bestehenden Flächen weiterhin nutzen zu können.

Die Verbindungsstrasse Wilderswil-Bönigen soll durch die Verlegung keine Aufwertung erfahren. Mögliche Strassenführung: Via Autobahnausfahrt Wilderswil - Dorfumfahrung Wilderswil direkt auf den Flugplatz, auf Piste bis Änderbergstrasse, anschliessend über die Lütschine, rechtsufrig nach Bönigen.

Der Beibehalt des Status Quo wird als nicht genutzte Chance beurteilt.

Differenzen bzw. offene Punkte

Die Haltung der Workshopteilnehmenden bzw. der Gemeinden zum (zivilen) Flugbetrieb ist mehrheitlich ablehnend. Grosse Vorbehalte bestehen in Bezug auf die finanziellen Auswirkungen des Betriebs und Unterhalts. Die Befürworter entgegnen, dass der genaue Platzbedarf eines Flugbetriebs nach BAZL-Normen geklärt werden muss und dass die Wirtschaftlichkeit und der Nutzen für die Region nachgewiesen werden muss. Im Rahmen des NIRP soll geklärt werden, wer den Unterhalt der Pisten und Anlagen organisiert und finanziert.

Die REGA muss einen Standortentscheid fällen. [Bemerkung Flugplatzinfos: Das ist mittlerweile geschehen. Die REGA will auf den Flugplatz kommen.]

Müssen alle Unterstände erhalten werden?

Der Flächenbedarf der Lütschine muss geklärt werden. Für den Überlastfall (z.B. Dammbruch in Wilderswil) muss zusätzlich ein Abflusskorridor bis zum Brienzersee freigehalten werden. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten verläuft dieser Korridor über das Flugplatzareal.

Können bestimmte Bauten und Anlagen zurückgebaut werden und wer ist dafür zuständig?

Die wichtigsten Naturschutz-Anliegen wurden ecoptima von Pro Natura zuhanden des Richtplans ausgehändigt, ergänzend dazu Bericht VBS/NLA.

6. Weiteres Vorgehen, Abschluss

Das Protokoll des Workshops wird allen Teilnehmern des Workshops zur Stellungnahme zugestellt. Die bereinigte Fassung geht anschliessend an alle Mitglieder der Begleitgruppe.

Die wichtigsten Punkte aus dem Workshop werden in die Arbeiten zum Nutzungs- und Infrastrukturrichtplan einfliessen. Ein erster Vorschlag liegt bis Mitte 2006 vor und wird in die öffentliche Vernehmlassung gegeben.

7. Teilnehmende

Abrecht Alfred, RUAG Aerospace;
Balmer-Kiefer Willi, Burgergemeinde Wilderswil;
Baumann Nöldy, IG Sport Bödeli;
Birrer Hans-Jörg, Bundesamt für Sport BASPO;
Boss Mathias, HSR Rapperswil;
Brunner Stefan, RUAG Aerospace;
Brunner Beat, Gemeinde Wilderswil;
Burkhard Hans Rudolf, KMU Interlaken und Umgebung;
Chaubert Roger, MG Interlaken Modellflug;
Dietrich Walter, Regierungsstatthalter;
Fritschi Hans, Pro Natura;
Furrer Tobias, Inforama Berner Oberland;
Garn Mikael, ecoptima ag;
Gerber Rudolf, Tiefbauamt BE, OIK 1;
Germann Ernest, Schwellenkorp. Bödeli Süd;
Glaus-Zingrich Alfred, Burgergemeinde Wilderswil;
Gnägi Therese, Regionalplanung Oberland-Ost;
Gurtner Ursula, Bönigen Tourismus;
Haug Niklaus, Arbeitsgruppe Wirtschaft;
Holzer Ueli, MG Interlaken Modellflug;
Huggler Iris, Jungfrau World Events;
Inäbnit Urs, Regionalplanung Oberland-Ost;
Ingold Urs, Industriebedarf, AG Wirtschaft/VFI;
Jezler Stephan, RUAG Aerospace;
Jordi Stephan, armasuisse Immobilien;
Karsky Catherine, ecoptima ag;
Klopfer René, Hotelierverein;
Kohler Ueli, Hunter Verein Interlaken;
Krebs Lorenz, Jungfrau World Events;
Lanker Fredy, Gemeinde Matten;
Lauper Jürg, JB Management AG;
Löffler René, VgFE;
Luder Roland, Landschaftsplaner/Ökologe;
Mader Walter, Schwellenkorp. Bödeli Süd;
Mani Urs, Eidg. Oberzolldirektion;
Margelist Reinhold, Grenzwachtkorps;
Michel Peter, Burgergemeinde Bönigen;
Petermann Marianne, Bönigen Tourismus;
Prantl Werner, Gemeinde Interlaken;
Riesen Norbert, VWK Berner Oberland;
Ritschard Albert, Burgergemeinde Matten;
Roth Philippe, BAZL;
Rupp Marco, ecoptima ag;
Sauter Heinrich, Berner Heimatschutz;
Schärmeli Andrea, Jugendarbeit Bödeli;
Schatzmann Claudia, Regionalplanung Oberland-Ost;
Schindler Heinz, JB Management AG;
Schmocker John, TOI;
Seiler Oskar, Gemeinderat Bönigen;
Seiler Herbert, armasuisse Immobilien;
Seiler Heinz, Burgergemeinde Bönigen;
Steffen Kurt, Hunter Verein Interlaken;
Sterchi Hanspeter, MG Interlaken Modellflug;
Steuri Beat, VFI;
Stör Sabina, Jugendarbeit Bödeli;
Straubhaar Michael, Pro Natura;
Trittibach Heinz, Gemeindepräsident Därligen/PL NIRP;
Wälti Regina, VgFE;
Zurbuchen Samuel, Gemeinderat Ringgenberg;
Zwahlen Paul, Burgergemeinde Matten;
Zysset Bernhard, Mystery Park AG.
 
Entschuldigt:
Buri Heinrich, Tiefbauamt;
Hirni Andreas, Burgergemeinde Interlaken;
Lautanio Gian Franco, Industrielle Betriebe Interlaken;
Liniger Nicole, Wilderswil Tourismus;
Lüthi Albert, Vereinskonvent Interlaken;
Schüpbach Ulla, UNESCO Welterbe Jungfrau-Aletsch.
 
Für das Protokoll / 15.03.06
ecoptima ag
Catherine Karsky

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