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Alle reden vom Klimawandel, über zu warme Temperaturen – drastische Massnahmen sind gefragt um eine weltweite Klima-Katastrophe zu verhindern. Doch beim Freitzeitsverhalten hört jede Vernunft auf. 44 Prozent aller Wegstrecken werden in der Schweiz für die Freizeit zurückgelegt. Grossanlässe sind in dieser Hinsicht sicherlich kein Schritt zu einer nachhaltigen Mobilität. Kultur und Freizeit sollten in erster Linie dort stattfinden, wo die Menschen leben: So können Distanzen kurz gehalten werden und die Wegstrecken zu Fuss, Velo oder mit dem öffentlichen Verkehr zurückgelegt werden. Wenn aber Massenanlässe stattfinden, so ist es unabdingbar, dass die Anreise mit dem ÖV erfolgt. umverkehR fordert deshalb von Red Bull und der Gemeinde Interlaken, alles zu unternehmen, dass die BesucherInnen mit dem öffentlichen Verkehr an den Air Race Interlaken reisen:

 

  • stark beschränkte Anzahl Parkplätze
  • Parkplatzgebüren in Klima-Kompensationsmassnahmen investieren (z.B. in Rahmen von Myclimate)
  • vergünstigte SBB-Tickets
  • gratis Shuttle-Bus in Interlaken

Beispiele wie die Expo 02, das Rolling Stones-Konzert in Dübendorf oder die Streetparade belegen, dass eine effiziente und schnelle Bewältigung der Zuschauerströme mit dem ÖV möglich ist. Werden dagegen eine Mehrzahl der BesucherInnen mit dem Auto anreisen, so sind nicht nur die Parkplätze hoffnungslos überfüllt, sondern auch die Zufahrtsstrassen für den ÖV verstopft. Deshalb: Bei Grossanlässe klare Prioritäten beim ÖV.


Thomas Stahel, umverkehR

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